POINTER SISTERS

"The blood that Jesus shed for me
way back on Calvary
The blood that gives me strength
from day to day
it will never lose His power"

Es ist 40 Jahre her, da wurde dieser Song in der  Church of God in West Oakland, California vorgetragen. Reverend Elton Pointer und seine Frau  Sarah predigten vor einer kleinen Gemeinde während sie ihre 6 Kinder großzogen: zwei Jungen, Fritz und Aaron, und die vier Mädchen "The Blood"--Ruth, Anita, Bonnie und June--dieselben Mädchen die loszogen um weltberühmt zu werden und sich einen Platz in der Popgeschichte des Jahrhunderts zu sichern.Bei dem Erfolg der Pointer Sisters mag man sich diesen einfachen Beginn einer Weltkarriere gar nicht vorstellen, aber der Respekt für die Geschwister kann deshalb nur umso größer sein. Unabhängig von den Worten der ersten Hit Single "Yes We Can-Can," machte der tiefe religiöse Glaube "nein" zum vorherrschenden Wort in dem Pointer Haushalt.  "No jewelry, no makeup, no dancing, no movies, and certainly no rock music," erzählte Ruth dem Esse Magazin als sie auf ihre Kindheit angesprochen wurde. "Daddy wanted to protect us from what he called 'the devil's work,' and he worked hard to make sure he did."  "All we really had to make us happy was our voices." Ganz ehrlich, sagt June, die Schwestern konnten singen, bevor sie laufen lernten --eine Freunde, die mit den Jahren wuchs. Manchmal imitierten sie die Songs, die sie aus dem Fernsehen kannten -- zu anderen Zeiten wiederholten sie die Gospelgesänge die sie in der Kirche kennenlernten. Aber meistens, nur wenn die Eltern sie nicht belauschen konnten, sangen sie eine ganz andere Art von Musik -- die Sorte Musik, die sie bei Freunden und Nachbarn aus dem Radio hörten. 1971 bekamen die "Pointer Sisters" ihren ersten Plattenvertag bei Atlantic Records.